Logo

Leistungsfeld Logistikberatung

Logistik als Alleinstellungsmerkmal

An welchen Zielen richten Sie eigentlich die Logistik Ihres Unternehmens aus? Brauchen Sie künftig überhaupt noch eigene Lager? Welche Kapazität, welchen Serviceumfang, wieviel Automatisierung erwarten Ihre Kunden in Zukunft?

Immer mehr Firmen verstehen "Logistik" nicht nur als Sekundärfunktion zur Unterstützung ihrer Hauptprozesse, sondern als Kernkompetenz des Unternehmens. Denn logistische Vorteile gelten im Wettbewerb als zunehmend wichtiges Alleinstellungsmerkmal.

Logistik-Begriff: von der Sphinx zum Moderne

  Französisch gesehen: Nachschub für die Truppen

Schon seit Menschengedenken wird transportiert und gelagert. So haben die alten Ägypter der Logistik mit dem Pyramidenbau ein bis heute wunderbares Wahrzeichen gesetzt.

Doch die Wurzeln der Logistik als eigenständigem Begriff beginnen erst im Frankreich des 19. Jahrhunderts: die planmäßige Nachschub-Versorgung und Unterbringung der militärischen Truppen ist seit damals mit den französische Worten „logistique“, „logis“ bzw. "loger" eng verwandt.

►  Amerikanisch gesehen: 6 x Right

Spätestens seit der Industrialisierung ist die Mobilität und Verfügbarkeit von Gütern unverzichtbar. In den Sechzigern definiert der US-Wirtschaftswissenschaftler Edward Grosvenor Plowman1 den Logistik-Begriff erstmals auf ganzheitliche Weise: ihm zufolge ist "Logistik" ganz pragmatisch die Sicherstellung ...

  1. des richtigen Gutes,
  2. in der richtigen Menge,
  3. im richtigen Zustand,
  4. am richtigen Ort,
  5. zur richtigen Zeit und
  6. zu den richtigen Kosten.

50 Jahre später wird diese 6-R-Regel immer noch gern genutzt, auch wenn sie inzwischen durch eine "Eight-Rights"-Definition erweitert wird, incl. der Verfügbarkeit des richtigen Gutes ...

   7. für den richtigen Kunden und
   8. mit der richtigen Information.

1) Edward Grosvenor Plowman. Elements of Business Logistics. Graduate School of Business, Stanford University, 1962

  Deutsch gesehen: alles unter Kontrolle

Mittlerweile haben Logistikforscher und die BVL2 eine eigene Definition entwickelt:

"Logistik ist die ganzheitliche Planung, Steuerung, Koordination, Durchführung und Kontrolle aller unternehmensinternen und unternehmensübergreifenden Informations- und Güterflüsse."

2) Bundesvereinigung Logistik (BVL) e.V., siehe bvl.de/wissen/logistik-definitionen
 

Zwar bringt die wissenschaftliche Definition alle wichtigen Tätigkeiten der Logistik unter einen Hut. Doch es fehlt ein Verweis auf die Systematik und auf den Gegenstand der logistischen Aufgaben. Die Definition vernachlässigt, dass in der Praxis auch "einfache" Anwendungen der Logistik stattfinden. Schließlich gibt es vielfältige Güter- und Informationsflüsse, die keineswegs geplant oder systematisch sind, beispielsweise im Baustellenalltag von Handwerksunternehmen oder im industriellen Anlagenbau - und dennoch betrachten wir sie als Logistik.

►  Pragmatisch gesehen: die Definition von LogistikPlan

Bei LogistikPlan verwenden wir eine ebenso einfache wie anwendungsorientierte Definition der Logistik, die ihren systematischen Charakter betont. Sie wird um konkrete Anwendungsziele ergänzt - also den Gegenstand der Logistik - und um ihren Kontext - das Logistiksystem als Teil einer Organisation.

Die Logistik-Definition von LogistikPlan:

Logistik ist die Art und Weise, einen Kunden bedarfsgerecht und systematisch zu versorgen.

Gegenstand der Logistik ist

  • die Bereitstellung von Materialien und weiteren Ressourcen,
  • der Versand von Zwischen- und Fertigprodukten,
  • die Rückführung von Retouren, Abfall- und Restmengen sowie
  • die Übermittlung von Daten der betreffenden Güter und Prozesse.

Ein Logistiksystem regelt das wirtschaftliche, organisatorische, technische und datenseitige Zusammenwirken zwischen Lieferanten und Kunden:

  • im Innenverhältnis eines Unternehmens bzw. einer Organisation,
  • in Lieferketten zwischen verschiedenen Unternehmen oder Standorten und
  • in der Versorgung von Märkten und Endkunden.

Logistik-Beratung: worauf es ankommt

Das Ziel einer ganzheitlichen Logistikberatung kann sowohl

  • einzelne Funktionen oder Logistikbereiche betreffen, z.B. den Ausbau der Lagerkapazität oder die Optimierung der Transportkosten, als auch
  • eine grundlegende Fragestellung untersuchen, z.B. für ein durchgängiges Logistikkonzept mit Make-or-Buy-Entscheidung.

Von der Optimierung zum Konzept: Die TOP-10-Ziele unserer Kunden

Aktuelle Ziele unserer Beratungskunden beziehen sich meistens auf eine Verbesserung von operativen bzw. taktischen Funktionen im Unternehmen.

  1. Ausbau der Lager- und Versandkapazität für steigende Auftragsmengen
  2. Flexiblere Logistiklösungen für künftige Änderungen (Sortiments-, Produktions-, Mengenänderungen)
  3. Lager- und Materialfluss-Automatisierung mit gesicherter Wirtschaftlichkeit, ROI spätestens nach 5 Jahren
  4. Optimierung der Logistik-Geschäftsprozesse, Einführung von Standardprozessen, z.B. auch für Retouren und Reklamationen
  5. Unternehmensweit einheitliche IT-Lösung für alle Logistikfunktionen
  6. Bessere Transparenz der Bestands-, Auftrags- und Leistungsdaten (Ist und Soll) über alle Lagerorte
  7. Einführung messbarer Zielgrößen (KPI) zur Verbesserung von Qualität, Leistung und Kosten
  8. Funktionstüchtige, schnelle, zuverlässige Lieferketten
  9. Prüfung der strategischen Vor- und Nachteile eines Logistik-Outsourcing
  10. Erfolgskontrolle der internen und externen Logistik, Ableiten von Optimierungen

Ergebnisse der Logistikberatung im Beispiel:

  • Logistikkonzept als roter Faden für die Weiterentwicklung Ihres Logistiksystems
  • Masterplan für Investition in Ausbau und Ausrüstung
  • Optimierungsansätze für Prozesse, Kosten und Personalaufwand
  • Entlastung von knappen Logistik-Kapazitäten
  • Sicherung von logistischen Qualitätsanforderungen
  • Weiterentwicklung der Kundenbeziehung

Nicht nur für Logistiker: Unsere Leistungen zur Logistikberatung