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Höchste Zeit für Hochleistungs-Heizelemente

DEW: Mehr Platz im Lager plus optimierter Materialfluss

Die neuen, sieben Meter langen Hochleistungsheizelemente der Döbeln Elektrowärme GmbH erfreuen sich reger Nachfrage. Platz für Lagerung und Produktion war knapp, räumliche Expansion unmöglich. LogistikPlan löste das Problem.

„Geht nicht gibt's nicht“, diesem Motto haben sich alle Mitarbeiter der Döbeln Elektrowärme GmbH (DEW) verschrieben. Das sächsische Unternehmen ist ein Spezialist für die Entwicklung, Herstellung und den Vertrieb von elektrischen Heizelementen aus Kupfer und Edelstahl. Auf das DEW-Sortiment in den Bereichen Energieumwandlung und Solartechnik bauen europaweit 500 Kunden. Sie können unter 15.000 verschiedenen Heizelementen wählen.

Heißer Draht dank Energiewende

Neuestes Produkt ist ein Hochleistungsheizelement mit 12,5 Millimeter Durchmesser und bis zu sieben Meter Gesamtlänge. Sie liefert mehr Leistung für Industriebeheizungen. Und unter dem Stichwort „power to heat“ dient ein Flanschheizkörper in Kombination mit einem Wasserspeicher auch für die Versorgung mit Fernwärme. Eine derartige Lösung erlaubt es, überschüssigen Strom aus Windkraftanlagen thermisch zu speichern und sinnvoll zu nutzen. Von der Energiewende forciert, erfreuen sich die DEW- Produkte großer Nachfrage. Geschäftsführer Harald Wendt nennt es gar einen Boom, seit dem Jahr 2012 legte die Produktion entsprechender Heizelemente bei DEW um 20 Prozent zu. Allein die neuen Hochleistungsheizelemente dürften bald 15 Prozent des gesamten Produktionsvolumens einnehmen. Was das Unternehmen mit seinen rund 100 Mitarbeitern vor ein Problem stellte: Der Platz für Lagerung und Produktion wurde knapp, eine Nutzung des Nachbargrundstückes ist nicht möglich. Weil DEW in der Vergangenheit bereits mehrere Projekte mit LogistikPlan erfolgreich realisierte, vertraute das mittelständische Unternehmen erneut auf die Kompetenz des Dresdner Planungsteams. Das Ziel: Kapazitätsengpässe im Wareneingangs- und Warenausgangslager sollten beseitigt werden. Außerdem war Platz für anstehende Investitionen in neue Technik zur Fertigung der Sieben-Meter-Heizelemente zu schaffen.

Bildquelle: DEW - Döbeln Elektrowärme GmbHBildquelle: DEW - Döbeln Elektrowärme GmbH

Gemeinsam definierten DEW und LogistikPlan entsprechende Zielkriterien. Sie umfassen Faktoren wie optimale Lagerlogistik, effiziente Transportlogistik, intensive Flächen- und Raumnutzung und natürlich auch die Realisierbarkeit unter Berücksichtigung von Zeit und Kosten. Bei LogistikPlan hat es sich bewährt, drei verschiedene Varianten zu entwickeln, die dem Kunden seine Entscheidung erleichtern. Vor Ort in Döbeln analysierten die Dresdner Planer sowohl bisherige Lagerprozesse als auch die Standortstrukturen. Auf dieser Basis erarbeiteten sie Optimierungsansätze, gestalteten Lagerlayout-Varianten und empfahlen eine Vorzugsversion.

Aller guten Dinge sind drei

Die favorisierte Lösung verbessert Lagerprozesse und -bedingungen deutlich: Produktion und Versand erfolgen stets qualitäts- und termingerecht. Schlanke Lagerprozesse mit einem materialflussfreundlichen Layout erhöhen die Funktionalität. Hohe Reaktionsfähigkeit auf mengenbezogene Schwankung und Spitzenlasten unterstreicht die Machbarkeit. Eine durchgängige Kostenbetrachtung der Intralogistik unter Einbindung effizienter Ansätze zur Prozess- und Layoutoptimierung bestätigt die Wirtschaftlichkeit. Einher ging dies mit einer verbesserten Anordnung von Produktionsanlagen. Als Zusatznutzen erhielt DEW Entscheidungshilfen, um eine starke wirtschaftliche Standortentwicklung in Zukunft zu garantieren.

„Wir wollten weitestgehend mit vorhandener Technik arbeiten, haben jedoch einen neuen Stapler und einige neue, höhere Regale angeschafft“, sagt DEW-Geschäftsführer Harald Wendt. „Das von LogistikPlan in mehreren Varianten vorgestellte Materialflusskonzept machte diese Investitionen wirtschaftlich darstellbar und plausibel.“

LogistikPlan ist für ihn seit Jahren ein bewährter Partner: „Wir sind sehr zufrieden – die Logistikplaner steuern viele Impulse und Ideen bei, zur Fabrikplanung, zur Logistik und auch zur Betriebsorganisation.“


│ Text: Stefan Gärtner, LogistikPlan GmbH / Egbert Sass, 2018
│ Fotos: DEW - Döbeln Elektrowärme
│ Nachdruck nur mit Quellenverweis